Wie schreibt man einen guten Witz Teil 2: Profi-Tipps &…

Wie schreibt man einen guten Witz Teil 2: Fortgeschrittene Techniken und die besten Beispiele

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Nachdem wir im ersten Teil die Grundlagen behandelt haben, wird es jetzt richtig spannend. Hier zeige ich dir fortgeschrittene Techniken und präsentiere eine handverlesene Sammlung der besten Witze, die du sofort ausprobieren kannst.

Witz des Tages: Treffen sich zwei Magnete. Sagt der eine: „Was ziehst du heute?” Antwortet der andere: „Keine Ahnung, ich fühle mich so angezogen!”

Die Kunst der überraschenden Pointe

Die besten Witze funktionieren, weil sie unsere Erwartungen brechen. Eine Studie über Schreibtischtäter (https://en.wikipedia.org/wiki/Schreibtischt%C3%A4ter) zeigt übrigens, dass selbst bei trockenen Büro-Situationen Humor entsteht, wenn man das Unerwartete betont. Genau dieses Prinzip gilt auch für Witze.

  1. Warum können Geister so schlecht lügen? – Weil man durch sie hindurchsehen kann! Praxistipp: Bei Kindern zündet dieser Witz immer sofort – am besten mit gespielter Gruselstimme erzählen.
  2. Was sagt die Null zur Acht? – „Schöner Gürtel!”
  3. Warum gehen Fische nicht ins Kino? – Weil sie schon im Meer sind!
  4. Was ist orange und geht durch die Wüste? – Eine Karotte mit Sonnenbrand. Dieser Witz braucht eine kurze Pause vor der Pointe – dann kommt das Lachen garantiert.
  5. Warum können Skelette nie streiten? – Weil sie kein Rückgrat haben!
  6. Was macht ein Clown im Büro? – Faxen!
  7. Warum ist der Würfel so glücklich? – Weil er immer sechs Seiten hat!
  8. Was sagt die eine Kerze zur anderen? – „Gehen wir heute Abend aus?”
  9. Warum lesen Geister so gerne Zeitungen? – Wegen der Schlagzeilen!
  10. Was ist gelb und kann nicht schwimmen? – Ein Bagger. Der funktioniert besonders gut, wenn man die Pointe völlig ernsthaft sagt.

Wortspiele und doppelte Bedeutungen meistern

Wortspiele sind die Königsdisziplin unter den Witzen. Sie erfordern ein gutes Sprachgefühl und den Mut, mit Bedeutungen zu spielen. Das japanische Konzept „Einen Koyō wa Kanō Deshō ka” (https://en.wikipedia.org/wiki/Einen_Koy%C5%8D_wa_Kan%C5%8D_Desh%C5%8D_ka) lehrt uns, dass selbst in der Übersetzung Nuancen entscheidend sind – bei Wortspielen ist das nicht anders.

  1. Warum sind Berge so kalt? – Weil sie Jacken tragen! Die Pointe liegt im doppelten Sinn von „tragen” – das muss man betonen.
  2. Was macht ein Mathematiker am Strand? – Sinus und Cosinus!
  3. Warum können Vögel nicht so gut rechnen? – Weil sie schon beim Zählen abheben!
  4. Was sagt der eine Faden zum anderen? – „Du bist mir nicht geheuer!”
  5. Warum ist der Kreis so perfekt? – Weil er keinen Anfang und kein Ende hat!
  6. Was macht ein Philosoph im Schwimmbad? – Er denkt über die Tiefe nach!
  7. Warum gehen Programme nie ins Freibad? – Weil sie Angst vor Bugs haben! Für ITler ein Muss – in der Kaffeeküche bringt dieser Witz garantiert Lacher.
  8. Was sagt die kleine 3 zur großen 30? – „Ohne mich bist du nichts!”
  9. Warum sind Spiegel so ehrlich? – Weil sie alles reflektieren!
  10. Was macht ein Buch im Fitnessstudio? – Es trainiert seinen Einband!

Situative Witze für den Alltag

Diese Witze funktionieren besonders gut, weil sie Situationen aus dem echten Leben aufgreifen. Ich habe sie alle schon auf Familienfeiern und beim Stammtisch getestet – sie kommen immer gut an. Mehr dazu: Schreibtischtäter.

  1. Treffen sich zwei Jäger im Wald. Beide tot. Der Klassiker schlechthin – aber Vorsicht: Nicht bei jedem Publikum angebracht!
  2. Sagt der Chef zum Mitarbeiter: „Sie sind entlassen!” Antwortet der: „Wann denn?”
  3. Patient: „Herr Doktor, ich fühle mich wie ein Apfelkuchen!” Arzt: „Setzen Sie sich, ich hole die Sahne!”
  4. Zwei Fische schwimmen im Meer. Sagt der eine: „Wie ist das Wasser?” Antwortet der andere: „Was ist Wasser?” Dieser philosophische Witz braucht einen nachdenklichen Ton – dann wirkt er richtig gut.
  5. Kommt ein Pferd in die Bar. Sagt der Barkeeper: „Hey, warum so lang?”
  6. Treffen sich zwei Schneeflocken. Sagt die eine: „Mir ist so kalt!” Sagt die andere: „Oh, eine sprechende Schneeflocke!”
  7. Sagt die Frau zum Mann: „Schatz, du hörst mir nie zu!” Er: „Wann habe ich das gesagt?”
  8. Kommt ein Mann zum Arzt. Sagt der Arzt: „Guten Tag!” Sagt der Mann: „Ich auch!”
  9. Zwei Tomaten überqueren die Straße. Wird eine überfahren. Sagt die andere: „Ketchup!” Die Pointe muss schnell kommen – kein Zögern!
  10. Treffen sich zwei Ufos. Sagt das eine: „Boah, siehst du blass aus!”

Scherzfragen, die garantiert funktionieren

Scherzfragen sind perfekt, um Gespräche aufzulockern. Die Antwort kommt immer direkt nach der Frage – so bleibt die Spannung erhalten.

  1. Was ist grün, steht im Wald und winkt? – Ein Hupficht! Antwort: Ein Hupficht (Hüpf dich)!
  2. Was sitzt auf dem Baum und winkt? – Ein Huhu! Antwort: Ein Huhu (Eule)!
  3. Was ist rot und steht im Wald? – Ein Kirsch! Antwort: Ein Kirsch (Kirsche)!
  4. Was ist weiß und stört beim Essen? – Eine Lawine! Antwort: Eine Lawine (Lawine im Essen)!
  5. Was ist gelb und kann nicht schwimmen? – Ein Bagger! Antwort: Ein Bagger (Baggersee)!
  6. Was ist braun, knusprig und läuft durch den Wald? – Ein Brotkäppchen! Antwort: Ein Brotkäppchen (Rotkäppchen aus Brot)!
  7. Was ist grau und kann nicht fliegen? – Ein Elefant! Antwort: Ein Elefant (Elefanten können nicht fliegen)!
  8. Was ist orange und sitzt auf dem Baum? – Eine Orange! Antwort: Eine Orange (logisch, oder?)!
  9. Was ist blau und steht im Wald? – Ein Blaubeer! Antwort: Ein Blaubeer (Blaubeere)!
  10. Was ist rosa und geht durch die Wüste? – Ein Kaktus mit Sonnenbrand! Antwort: Ein Kaktus mit Sonnenbrand (vorher rosa angemalt)!

Witze mit Tiefgang für intelligente Zuhörer

Nicht jeder Witz muss flach sein. Diese hier haben eine gewisse Tiefe und funktionieren besonders gut in kleineren Runden oder bei einem Glas Wein.

  1. Sagt der eine Optimist zum anderen: „Es könnte schlimmer sein!” Sagt der Pessimist: „Warte mal ab!”
  2. Treffen sich zwei Philosophen. Sagt der eine: „Ich denke, also bin ich!” Sagt der andere: „Bist du sicher?”
  3. Fragt der Schüler den Lehrer: „Können Sie mich bestrafen, für etwas, das ich nicht getan habe?” Lehrer: „Nein, natürlich nicht!” Schüler: „Super, ich habe meine Hausaufgaben nicht gemacht!” Dieser Witz funktioniert besonders gut im Klassenzimmer – die Kinder lieben ihn!
  4. Sagt der Atheist zum Priester: „Ich glaube nicht an Gott!” Sagt der Priester: „Das macht nichts, er glaubt auch nicht an dich!”
  5. Treffen sich zwei Realisten. Sagt der eine: „Die Welt ist schlecht!” Sagt der andere: „Stell dir vor, sie wäre noch schlechter!”
  6. Fragt der Journalist den Politiker: „Was werden Sie gegen die Arbeitslosigkeit tun?” Politiker: „Ich werde sie abschaffen!” Journalist: „Und wie?” Politiker: „Indem ich alle arbeitslos melde!”
  7. Sagt der Wissenschaftler: „Ich habe die Formel für alles gefunden!” Fragt der Kollege: „Und?” Sagt er: „42!”
  8. Treffen sich zwei Künstler. Sagt der eine: „Mein Werk wurde nicht verstanden!” Sagt der andere: „Meins wurde überhaupt nicht gesehen!”
  9. Fragt der Student den Professor: „Was ist der Sinn des Lebens?” Professor: „Das weiß ich nicht!” Student: „Dann haben Sie Ihre Hausaufgaben auch nicht gemacht!”
  10. Sagt der Psychologe zum Patienten: „Erzählen Sie mir von Ihrer Kindheit!” Patient: „Nein, das war schrecklich!” Psychologe: „Dann erzählen Sie mir von Ihrer Jugend!” Patient: „Noch schlimmer!” Psychologe: „Dann von Ihrem Erwachsenenleben!” Patient: „Das läuft gerade!”

So erzählst du diese Witze richtig

Timing ist alles. Die beste Pointe verpufft, wenn du sie falsch präsentierst. Mach vor der Pointe eine kurze Pause – nicht zu lang, aber lang genug, um Spannung aufzubauen.

Betonung entscheidet über Lacher oder Stille. Bei Wortspielen musst du das doppeldeutige Wort klar hervorheben. Nicht schreien, aber deutlich sprechen.

Kenntnis deines Publikums ist entscheidend. Was beim Stammtisch funktioniert, kommt bei der Familienfeier vielleicht nicht so gut an. Teste neue Witze erst in kleiner Runde, bevor du sie vor größerem Publikum erzählst. Mehr dazu: Einen Koyō wa Kanō Deshō ka.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Wie finde ich heraus, ob ein Witz wirklich gut ist? Erzähl ihn drei verschiedenen Personen. Wenn mindestens zwei lachen, hast du einen guten Witz. Wenn alle drei nur höflich lächeln, sortier ihn aus.

Soll ich Witze auswendig lernen oder frei erzählen? Lern die Struktur, nicht den Wortlaut. Die besten Witze wirken spontan, auch wenn du sie schon zwanzig Mal erzählt hast. Merk dir nur die Pointe genau.

Was mache ich, wenn niemand lacht? Lach selbst! Ein selbstironisches „Okay, den muss ich wohl noch üben” rettet die Situation. Und versuch’s beim nächsten Mal mit einem anderen Witz.

Wie oft darf ich denselben Witz erzählen? Solange das Publikum wechselt, kannst du deine Lieblingswitze immer wieder erzählen. Bei derselben Gruppe solltest du aber mindestens ein paar Wochen warten.

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